Wir über uns
Immenkorf
Immenkorf ist plattdeutsch und heißt hochdeutsch Bienenkorb. Der Bienenkorb ist seit
Jahrhunderten bekannt. Viele Jahre waren Bienenkörbe die Bienenwohnungen schlechthin. Auch heute wird insbesondere in der Lüneburger Heide noch in Bienenkörben geimkert. Beginnend im 19. Jahrhundert, aber vor allem im 20. Jahrhundert wurden die Bienenkörbe durch die verschiedensten Bienenbeuten aus Holz oder Styropor in ihrer Bedeutung zurückgedrängt. Als Symbol steht der Bienenkorb jedoch auch heute für den Fleiß der Bienen und die Bewahrung der Traditionen. Mit unserer Internetadresse wollen wir so einen Bezug zu den Bienen und zur Tradition (Ausstellung, plattdeutsche Sprache) herstellen. Wir hoffen, dass Ihnen unsere Internetadresse im Gedächtnis bleibt, auch wenn sie kein Plattdeutsch sprechen oder verstehen.
Geschichte unserer Imkerei
Seit 1966 beschäftige ich mich mit der Imkerei. Angefangen hat alles mit ein paar Völkern und den Ratschlägen von älteren Imkerkollegen. 1972 habe ich meinen Facharbeiter für Imkerei, im Jahre 1978 dann die Meisterprüfung abgelegt. Zeitweise betreute ich ca. 70 Bienenvölker, heute sind es etwa 25 Bienenvölker. Bis zur Wende arbeitete ich nur mit Hinterbehandlungsbeuten, die in meinem Wanderwagen untergebracht sind. Inzwischen verwende ich auch Magazinbeuten. So kann ich eine größere Sortenvielfalt für meine Kunden gewährleisten.
Von 1980 bis 2006 war ich als Vorsitzender des Imkervereins in Woldegk tätig und setzte mich so für die Interessen der Imker der Region ein. 2006 übergab ich das Zepter des Vorsitzenden an Herrn Kindermann, der allerdings auch durch meine fortgesetzte Vorstandsarbeit Unterstützung findet. Im Jahre 2006 begingen wir das 125-jährige Bestehen unseres Imkervereins, in dem zzt. etwa 40 Imker organisiert sind. Jedes Jahr im Frühjahr veranstalten wir unseren traditionellen Imkerball, der immer wieder zum Anziehungspunkt für viele Woldegker wird, egal ob sie Imker sind oder nicht.
Geschichte unseres Fachgeschäftes
In der DDR existierten kaum Imkereifachgeschäfte. Nur wenige Firmen produzierten und vertrieben Imkereiartikel. In einigen BHG (Bäuerliche Handels-Genossenschaft - ein DDR-Baumarkt) wurden damals Imkereiartikel verkauft. Generell war es jedoch für die Imker sehr schwer, sich notwendige Arbeitsmittel zu besorgen. Die Gründung eines privaten Geschäftes war aufgrund staatlicher Einflussnahme praktisch unmöglich.
Dies änderte sich jedoch mit der Wende in den Jahren 1989/90. Die BHG verzichteten auf das Angebot an Imkereiartikeln, so dass die Notwendigkeit zur Gründung von Imkereifachgeschäften weiter wuchs. Auch der staatlich subventionierte Honigaufkauf brach nach der Wende zusammen, so dass der Honig jetzt direkt an den Endverbraucher verkauft werden musste. Der durchaus schwierige Honigabsatz sorgte zwar für einen starken Rückgang der Zahl der Imker und deren Bienenvölker im Osten Deutschlands, doch die vielen verbliebenen Imker benötigten dringend Arbeitsmittel und Artikel zur Honigvermarktung.
So eröffneten wir im August 1990 unser kleines Fachgeschäft mit einer Vielzahl von Artikeln für den Imker und einem umfangreichen Angebot an Bienenprodukten und Produkten, in denen Bienenprodukte verarbeitet wurden, wie z. B. Kosmetika, Pflegeprodukte, Süßwaren, Met (Honigwein) und Bärenfang (Honiglikör). Selbstverständlich gehört auch der Honig unserer eigenen Imkerei zum Angebot.
Sowohl für die Imker als auch für eine wachsende Zahl von Honigliebhabern und Freunden der natürlichen Ernährung und Pflege sind wir inzwischen zu einer festen Adresse in der Region geworden.
Im Frühjahr 1999 vergrößerten wir unseren Verkaufsraum, so dass wir nun unser breites Angebot an Produkten rund um die Imkerei und die Bienenprodukte unseren Kunden noch besser präsentieren können.
Geschichte unseres Bauernhofes
Die Geschichte des Hofes lässt sich bis in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts zurückverfolgen. Als Erbhof mit einem Wohnhaus, einer Scheune und einer Bockwindmühle wechselten im 19. Jahrundert häufig die Besitzer. Sowohl das Wohnhaus als auch die Scheune stammen aus der Zeit vor 1848, da sie nicht parallel zur damals gebauten ersten befestigten Straße stehen. Damit sind beide Gebäude neben dem Gutshaus und nach der Kirche die ältesten Bauwerke im Ort.
Im Jahre 1907 kaufte Paul Sump den Hof. 1912 errichtete er das Stallgebäude, im Jahre 1926 dann die elektrische Mühle. Nach dem 2. Weltkrieg modernisierte sein Sohn Herbert Sump die Mühle und errichtete auf dem Hof weitere Gebäude. Inzwischen sorgt der Enkel von Paul Sump Herbert Sump als dritte Sump-Generation in Alt Käbelich mit der Imkerei und der Ausstellung für den Fortbestand des Hofes. Im Jahre 2007 feiert die Familie Sump ein Jubiläum: 100 Jahre in Alt Käbelich.
Geschichte der Mühle, des Stalls und der Ausstellung

Direkt an der Hofeinfahrt befindet sich das Gebäude unserer elektrischen Mühle (Bild). Seit 1923 gibt es in Alt Käbelich elektrischen Strom. Bereits 1926 errichtete Paul Sump diese Mühle. Sie sollte die weniger produktive Bockwindmühle ablösen. Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Mühle umfassend modernisiert. Bis zum Ende der 60-er Jahre wurde hier gemahlen und geschrotet. Danach verlor sie den Konkurrenzkampf gegen die neuen modernen staatlichen Mühlenbetriebe. Die landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften hatten ihr Getreide an die neuen staatlichen Betriebe zu liefern, so dass der Mühle die Existenzgrundlage genommen war. Deshalb wurde die Mehrzahl der technischen Einrichtung verkauft. Verblieben sind neben dem Aufzug nur noch einige Teile des ehemaligen Inventars. Ab den 70-er Jahren diente das Gebäude als Lagerraum, nach der Wende für kurze Zeit als Kaminstudio.
Seit 1998 beherbergt es nun eine Ausstellung über die Müllerei, die Landwirtschaft und die Imkerei vergangener Zeiten.
Bereits 1912 baute Paul Sump den Stall, der bis in die 60-er Jahre ausschließlich als solcher genutzt wurde. Im linken Teil des Erdgeschosses war der Kuh- und Pferdestall untergebracht. Rechts daran grenzte der Schweinestall, im rechten Gebäudeteil befand sich die Futterküche. Seit den 70-er Jahren bis zur Wende wurde das Obergeschoss und der ehemalige Kuh- und Pferdestall als Lagerraum genutzt, danach standen diese Räume leer.
Zum Tag der offenen Tür am 06.07.2002 konnten wir erstmals in diesen Räumen unsere vergrößerte Ausstellung präsentieren. Damit erhält das Gebäude nun seine dritte Bestimmung. Unter anderem werden hier Exponate der im Jahre 2001 geschlossenen Alt Käbelicher Schule zu sehen sein.
Zu den Geschäftsöffnungszeiten (DI - FR 17.00 - 19.00 Uhr, SA 08.00 - 12.00 Uhr) oder nach Vereinbarung kann die Ausstellung kostenlos besichtigt werden. Viele Exponate wurden vor Jahren noch hier auf dem Hof genutzt. Ein immer größer werdender Teil der Ausstellungsstücke bilden jedoch Geschenke oder Dauerleihgaben. Die Spenden werden vollständig zum Ausbau und zum Erhalt der Sammlung und der Gebäude verwendet.
Lage
Alt Käbelich ist ein kleines Dorf mit ca. 300 Einwohnern im Landkreis Mecklenburg-Strelitz, direkt an der Verbindungsstraße Neubrandenburg - Stettin (B 104). Erreichbar ist Alt Käbelich auch über die Landstraße von Burg Stargard. Egal wie man sich dem Ort nähert, typische Mecklenburger Lindenalleen säumen die Zufahrtsstraßen.
Im Jahre 1998 wurde in Alt Käbelich der 700. Jahrestag der 1. urkundlichen Erwähnung gefeiert. Seit 2002 gehört Alt Käbelich zur neu gegründeten Großgemeinde Lindetal, der außerdem die Ortschaften Leppin, Ballin, Dewitz, Plath, Rosenhagen und Marienhof angehören.
Schon immer war die Landwirtschaft der Haupterwerb der Bewohner, denn Industrie ist und war hier nicht vorhanden. Vor dem Krieg gab es hier ein landwirtschaftliches Gut, zu DDR-Zeiten wurde die Landwirtschaft durch eine Genossenschaft betrieben. Nach der Wende ist die Landwirtschaft wieder in private Bewirtschaftung übergegangen. Neben der Bäckerei gibt es im Ort eine kleine Baufirma, sowie einen Autohandel.
In den letzten Jahren setzte eine rege Bautätigkeit ein, viele Häuser wurden renoviert oder saniert, einige wurden neu errichtet. Ein (neues) Abwassernetz wurde geschaffen, Straßen, Geh- und Radwege erneuert. Für die Johanniter entstand ein neuer Stützpunkt. Leider musste die 1962 erbaute Schule aufgrund des Schülermangels zum Ende des Schuljahres 2000/2001 geschlossen werden.
Sehenswert ist die Kirche aus dem 13. Jahrhundert mit ihrer 1589 gegossenen Glocke. Auch die ehemalige elektrische Mühle der Familie Sump am Ortsausgang Richtung Neubrandenburg ist einen Besuch wert. Heute beherbergt sie eine Ausstellung über die Müllerei, die Imkerei und der Hauswirtschaftstechnik der vergangenen Jahre.
Mit dem MSV Alt Käbelich hat der Ort seit 1991 einen kleinen, aber erfolgreichen Fußballverein, dessen 1. Mannschaft in der Kreisliga Mecklenburg-Strelitz / Neubrandenburg spielt. Seit 2001 ist eine 2. Mannschaft des Vereins in der 2. Kreisklasse aktiv.
Mehr Interessantes finden Sie unter folgenden Adressen:
Das Dorf Alt Käbelich:
www.alt-kaebelich.de
Der Mecklenburger Sportverein Alt Käbelich e. V.: www.msv-alt-kaebelich.de
Veranstaltungsrückblick
Erfahrungsaustausch mit schwedischen Imkern am 3. Oktober 2002
Der Imkerverein der Windmühlenstadt Woldegk e. V. konnte ein weiteres Mal in diesem Jahr internationale Gäste begrüßen. Diesmal kamen schwedische Imker zum Erfahrungsaustausch.
Seit Jahren pflegen wir gute und freundschaftliche Beziehungen zu einer schwedischen Imkerfamilie. Kennen gelernt haben wir uns über die Kirchgemeinde Alt Käbelich. Seitdem gab es mehrere gegenseitige Besuche.
Am 3. Oktober 2002 besuchten uns 46 schwedische Imker in Alt Käbelich. Auch das befreundete Ehepaar Arne und Monika Johannsson waren dabei. Herr Arne Johannsson ist Redakteur einer schwedischen Bienenzeitung und war einer der Organisatoren dieser Reise. Arne und Monika sprechen gut deutsch, wie auch einige andere unserer schwedischen Gäste. Ein Dolmetscher unterstützte den regen und für beide Seiten wertvollen Erfahrungsaustausch, der gleich nach der Begrüßung entbrannte.
Es war der letzte schöne und warme Tag im Oktober, so dass wir auf unserem Hof eine Kaffeetafel vorbereitet hatten. Meine Frau hatte Apfelkuchen gebacken und Kaffee gekocht. Das Apfelkuchenrezept war sehr gefragt.
Viel zu schnell vergingen die schönen Stunden mit diesen netten Menschen. Die schwedischen Imker luden uns zu einem Gegenbesuch ein. Hoffen wir, dass die Woldegker Imker für diese Reise zu mobilisieren sind - es wäre bestimmt ein Erlebnis der besonderen Art.
Tag der offenen Tür 6. Juli 2002
Anlässlich des 3. Tages der deutschen Imkerei veranstalteten wir zum wiederholten Mal unseren Tag der offenen Tür. Noch mehr Interessierte als in den Vorjahren folgten der Einladung. Viele Stammkunden hatten sich diese Veranstaltung offensichtlich im Kalender rot angestrichen. Das Highlight in diesem Jahr war die Eröffnung der neuen Ausstellungsräumlichkeiten. Nachdem das Gebäude lange als Stall und später als Lager genutzt wurde, stand es in den letzten Jahren leer. 90 Jahre nach dem Bau des Gebäudes durch Paul Sump hat es nun eine neue Bestimmung erhalten. Notwendig wurde die Erweiterung der Ausstellungsfläche u. a. durch neue Exponate der Alt Käbelicher Schule, die leider im Jahre 2001 geschlossen werden musste. Als Gäste konnten wir wie in den vorangegangenen Jahren die Bauernkäserei Wolters aus Bandelow sowie die Wildpflanzenküche Andrea Tietz aus Parmen mit ihren Ständen begrüßen. Karsten Thamm aus Plath bereicherte mit seinen Pferden das Programm für die Kinder. Der Erfolg macht uns Mut auch weiterhin solche Tage der offenen Tür zu veranstalten: am 05.07.2003 ist es wieder so weit.
Erfahrungsaustausch mit Schweizer Imkern am 4. Juni 2002

Im Rahmen einer mehrtägigen Studienreise besuchten Schweizer Imker aus dem Berner Raum für einen Tag der Imkerverein Woldegk e. V.
Herr Heinrich Leuenberger vom Verband Bernischer Bienenzüchtervereine hatte unsere Adresse aus dem Internet erfahren und daraufhin die Kontakte zu uns geknüpft.
Am 4. Juni 2002 kamen 42 Schweizer Imker nach Alt Käbelich. Nach einer herzlichen Begrüßung folgte ein ausgiebiger, für beide Seiten erfolgreicher Erfahrungsaustausch am Bienenstand der Imkerei Sump. Ebenso interessante Gespräche gab es bei der Besichtigung unseres Bienenmuseums. Erhard Woloschin, Imker aus Woldegk, hat sich mit seinen Erfahrungen eingebracht und Führungen durch unser Museum vorgenommen. Einkaufen in unserem Imkereifachgeschäft war auch für die Schweizer Imker sehr willkommen. Im Handumdrehen war es Mittag.
Das Mittagessen war bei Herrn Joachim Teufel organisiert. Unsere Schweizer Gäste waren angesichts des tollen Menüs begeistert. Nach dem Essen besuchten wir gemeinsam das Woldegker Mühlenmuseum. Herr Roland Stapel hat den Gästen das Museum anschaulich nahe gebracht. Zur Kaffeezeit hieß es Abschied nehmen.
Einige Fotos für die Chronik, herzliche Dankesworte beiderseits und ein Austausch von Gastgeschenken rundeten diesen schönen und lehrreichen Tag ab.
Weihnachtsmärkte November - Dezember 2001
Recht herzlichen Dank für Ihre Besuch möchten wir den vielen Besuchern sagen, die auf den Weihnachtsmärkten in Strasburg, Burg Stargard, Woldegk und Fürstenwerder unseren Honigspezialitäten-Stand besucht haben. Auch im kommenden Jahr werden wir wieder auf vielen regionalen Weihnachtsmärkten vertreten sein.
Tag der offenen Tür 7. Juli 2001
Anlässlich des 2. Tages der deutschen Imkerei fand unser inzwischen traditioneller Tag der offenen Tür statt. Wie in den vergangenen Jahren folgten vielen Interessierte unserer Einladung. Sie konnten sich an den neuen Exponaten unserer Ausstellung erfreuen. Wissbegierig und bewundernd folgten die Besucher den Ausführungen des Imkermeisters. Für die Kinder war das Ponyreiten der Höhepunkt schlechthin. Für die vielen Besucher wurde der Ausflug nach Alt Käbelich so wieder zu einem besonderen Erlebnis.
Walpurgisnacht 30. April 2001
Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr wurde auch in diesem Jahr die Walpurgisnacht auf der mittelalterlichen Burg in Burg Stargard gefeiert. Unzählige Gäste nicht nur aus der näheren Umgebung ließen sich dieses Spektakel nicht entgehen. Ab 16.00 Uhr herrschte ein reges Treiben. Verschiedene Stände boten eine Vielzahl interessanter Waren mit einem mittelalterlichen Flair an. Als altbekanntes Getränk fand insbesondere unserer Met reges Interesse. Musiker, Hexen und andere mittelalterlich verkleidete Menschen sorgten für spannende Unterhaltung und vermittelten einen Eindruck vom Leben vor einigen hundert Jahren. Ein Konzert am Abend bildete den Höhepunkt dieses Spektakels.
Imkerball des Woldegker Imkervereins 28. April 2001

Wie in jedem Jahr veranstaltete der Woldegker Imkerverein seinen Imkerball. Viele Woldegker waren der Einladung der Imker gefolgt und erlebten einen wunderschönen Abend bei guter Musik und einem üppigen Buffet. Nach den Grußworten des Woldegker Bürgermeisters folgten die Auszeichnungen verdienter Imker des Vereins anlässlich des 120-jährigen Bestehens des Woldegker Imkervereins durch Vertreter des Landesverbandes der Imker Mecklenburg/Vorpommerns. Wie gut die Stimmung war, lässt sich am späten Ende der Veranstaltung erkennen: noch bis nach 5.00 Uhr wurde ausgelassen getanzt. Nach diesem großen Erfolg wird diese tolle Tradition mit Sicherheit weiter vorgesetzt werden. Freuen können sich die Imker und ihre Gäste bereits auf den Imkerball im nächsten Jahr.
Tag der offenen Tür 8. Juli 2000
Am 8. Juli 2000 wurde erstmals der Tag der deutschen Imkerei bundesweit durchgeführt. Anlass war das 75-jährige Jubiläum der Marke "Echter Deutscher Honig", die durch das "Einheitsglas" mit dem Gewährverschluss sicherlich vielen Verbrauchern bekannt sein wird. An diesem Tag veranstalteten wir wieder unseren Tag der offenen Tür. Die Resonanz übertraf unsere Erwartungen bei Weitem. Hunderte von Gästen erfreuten sich an der Ausstellung in unserer alten Mühle. Fast alle Gäste bewiesen Mut und besichtigten die Bienen. Auch unsere Bienen waren sehr gastfreundlich, denn keiner der Besucher musste einen Bienenstich erleiden (außer dem leckeren selbstgebackenen). Bei Met- und Honigverkostungen, Kaffee und Kuchen sowie den leckeren Schmalzbroten wurden die Gaumen der Gäste verwöhnt. Auch die Verkaufs- und Informationsstände der Töpferei Saalfeld aus Woldegk, der Wildpflanzenküche Andrea Tietz aus Parmen und der Bauernkäserei Wolters aus Bandelow waren dicht umlagert. Der älteste Alt Käbelicher Hans Krägenbrink war wieder mit seinem Spinnrad vor Ort, um vor allem Kindern dieses alte Handwerk zu zeigen. Für Kinder war neben dem Kerzengießen in diesem Jahr das Herstellen von Wildbienenbehausungen der große Anziehungspunkt. Dabei wurden Löcher in Baumscheiben gebohrt, die dann als Wohnungen für solitär (also einzeln) lebende Wildbienenarten dienen werden. Bedanken möchten wir uns bei allen Gästen, durch die diese Veranstaltung zu einem großen Erfolg wurde.
750 Jahre Woldegk
Vom 9. bis 18. Juni 2000 feierte die Stadt Woldegk ihr 750-jähriges Bestehen. Vielfältige Veranstaltungen lockten tausende Besucher aus nah und fern nach Woldegk. Sowohl am 10. als auch am 12. Juni beteiligten wir uns mit unserem Verkaufsstand an den Feierlichkeiten. Ein wahrer Zuschauermagnet wurde unser Schaukasten, in dem das Innenleben eines Bienenstockes einmal im Original bestaunt werden konnte. Der kilometerlange Festumzug am 18. Juni bildete den Höhepunkt und Abschluss dieser großartigen Festwoche. Mit Bärenfang und Honigbonbons von unserem Bauchladen sorgten wir für das leibliche Wohl der Teilnehmer und Gäste des Festumzuges wie zu alten Zeiten. Ein Dank an dieser Stelle den vielen Gästen als auch den vielen Helfern der Woldegker Festwoche.
Tag der offenen Tür in Alt Käbelich 12. Juni 1999
Auch in diesem Jahr veranstalteten wir in unserer Imkerei einen Tag der offenen Tür. Durch eine Pressemitteilung , eine Informationssendung am 9. Juni im Fernsehen (N3) sowie durch die vielen Plakate wurden Besucher aus Nah und Fern angelockt. Viele Besucher nutzen die Gelegenheit, einmal hinter die Kulissen zu schauen. Sie konnten sich die Bienen aus der Nähe anschauen, die Honigschleudern begutachten oder unsere historische Imkereiausstellung besichtigen. Fachkundige Führungen des Imkermeisters ließen keine Frage zum Thema Bienen und Honig unbeantwortet. Auch Kinder kamen auf ihre Kosten. Sie konnten malen, echte Bienenwachskerzen drehen und gießen und erhielten kindgerechte Informationen auf ihre Fragen zu Bienen und Honig. Stark frequentiert waren die Videovorführungen. Zwei Alt Käbelicher zeigten den interessierten Besuchern die Technik des Spinnens. Die Ausstellung einer Woldegker Malerin und eine Weinverkostung rundeten das Programm ab.